Andreas Nick

Citrix App-V Isolation Groups ab Citrix XenDesktop 7.11

Ctx AppVDot 180x180

Ab der Citrix XenDesktop Version 7.8 ist es möglich, App-V Pakete (.appv Dateien) direkt aus einem Verzeichnis zu nutzen. Damit ist der vollständige Verzicht einer App-V Infrastruktur mit Publishing- und Managementserver möglich. Was dabei gefehlt hat, waren die App-V „Connection Groups“. Mit XenDesktop 7.11 hat Citrix „Isolation Groups“ in das Produkt integriert. Damit sind letztendlich nichts Anderes als eine App-V „Connection Group“ gemeint. Die jedoch mit etwas Citrix XenDesktop Magie gemischt wurde, um die Nutzung von „Connection Groups“ stark zu vereinfachen. Die „Isolation Groups“ können nur mit direkt, über ein Verzeichnis importierten App-V Paketen genutzt werden. Pakete, die über eine App-V Infrastruktur (App-V Management Server) kommen, können nicht in eine Citrix Isolation Group gesteckt werden. Das ist auch nicht nötig, da mit einer App-V Infrastruktur „Connection Groups“ definiert werden können, die wiederum beim Anwendungsstart auf das jeweilige Endgerät synchronisiert werden.

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Shortcut Management mit App-V zur Bereitstellung von Dokumenten (PDF) und Skripten

GridCube White 128x128Dieser Artikel zeigt, wir mit Microsoft App-V Shortcuts auf Dokumente (Pdf, Word usw. ) und auf Skripte erstellt und verwaltet werden können. Mit dem App-V Management Server können direkt neue Shortcuts für Webseiten (URLS) erstellt werden, die anschließend bei bestimmten AD-Gruppen im Startmenü erstellt werden. Die Anwendungen laufen dabei außerhalb der virtuellen Umgebung, da durch die Lokalen Skripte die „Balse“ verlassen wird.

Mit Citrix XenApp 6.5 gab es ein Shortcut Management für Dokumente, Weblinks oder auch Skripte. Das bedeutet, es konnte im Systemmanagement für XenApp ein Shortcut (definition Shortcut: Datei Verknüpfung oder auch Link) erstellt werden und später wurde diese automatisch im Startmenü oder auch auf über das Citrix Webinterface (heute StoreFornt) bereitgestellt. Diese Funktion ist mit XenDesktop 7.x verloren gegangen.
Einer unserer Kunden hatte einen ganzen Haufen dieser Shortcuts und den Bedarf, diese irgendwie in das neue XenDesktop 7.9 System mit App-V zu integrieren. Kurz, wir haben hier eine Lösung gefunden, um mit App-V das Startmenü mit Shortcuts und Applikationen zu verwalten. Voraussetzung ist ein App-V Management- und Publishing Server, um Verknüpfungen auf Gruppen berechtigen zu können.

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XenDesktop 7.8 und die AppDisk

citrixXenDesktop 7.8 bringt für die Anwendungsbereitstellung als Neuerung die AppDisk-Funktion. Damit ist ein Festplatten-Layering-Verfahren gemeint, bei dem über ein Masterimage weitere Layer (AppDisks) eingebunden bzw. überlagert werden, die Anwendungen enthalten. Bei der TechExchange 2015 in Berlin nannte ein Kollege das Verfahren schon „Citrix Application Streaming (CAS) 2.0“. Aber das ist es nicht. Das Verfahren unterscheidet sich davon in der Hinsicht, dass die Anwendungen genau an der Stelle im Dateisystem erscheinen, an welcher sie installiert wurden. Also beispielsweise unter „c:\program Files\Meine Anwendung“. 

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Beim CAS waren die Anwendungen in den RADE Cache redirected. Es wurde also ein umgelenktes Dateisystem genutzt. Wir erinnern uns: CAS wurde 2014 abgekündigt und als Neuerung wurde in XenDesktop die Unterstützung für Microsoft App-V integriert. Wir haben Ende 2014 daher einen Konverter von Citrix Application Streaming nach App-V veröffentlicht (den AppBot – Version für App-V 5.1 nur noch auf Anfrage). Warum also ein weiteres Verfahren, wenn nicht einmal das gut funktionierende eigene CAS weiter unterstützt wurde? Für VDA (Windows Client) und Terminalserver muss App-V bei Microsoft mit lizensiert werden, daher hat es Sinn gemacht, hier Kosten zu sparen.

   

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Es wird immer auf ein Differenzimage verlinkt. Das ist dann die AppDisk (nur für XenServer und VMware). Die einzige alternative, w... Read More
Tuesday, 28 June 2016 21:20
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Citrix XenDesktop 7.8 und App-V

Citrix AppV 180x180Mit XenApp 7.8 hat Citrix die App-V Unterstützung erweitert und verbessert. In unserem Blog-Artikel „XenDesktop 7 und App-V“ (http://www.software-virtualisierung.de/entry/xendesktop-7-und-app-v.html) ist beschrieben, wie eine Veröffentlichung mit Citrix XenDesktop und einem Microsoft App-V Publishing- bzw. Veröffentlichungsserver erfolgt. In diesem Artikel wird beschrieben, welche Möglichkeiten zur App-V Paketbereitstellung es zusätzlich mit XenDesktop 7.8 gibt. Das neue Verfahren erinnert dabei stark an die Möglichkeit zur Bereitstellung von Citrix Applikation Streaming Paketen (bzw. jetzt XenApp Streaming). Die Pakete wurden bis XenApp 6.5 dafür in einem Fileshare abgelegt (wer noch Citrix Applikation Streaming Pakete hat, bitte melden - wir können diese mit unserem AppBot version 2.0 konvertieren). Genauso ein Verfahren ist nun mit XenDesktop 7.8 und für App-V Pakete möglich. Schon mit einem einfachen Powershell-Skript kann ein Paket ohne eine umfangreiche Infrastruktur veröffentlicht werden:

$app = Add-AppvClientPackage

Prublish-AppVClientPackage $app

In der Vergangenheit wurde genau aus diesem Grund Tools wie App-V Sheduler zur Integration von Paketen genutzt. Jetzt haben wir eine ähnliche Funktion im XenDesktop Studio integriert. 

Hier zunächst den großteil des Artikels auch als Video. Das Troubleshooting am Ende des Artikels ist im Video nicht enthalten: 

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Hallo Randy, es gab zwischenzeitlich einen Kommentar (vor der DB Migration des Blogs). Der meinte, mit App-V 5.1 HF3 sei das Prob... Read More
Wednesday, 15 June 2016 12:17
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XenDesktop 7.x, Html 5 Citrix Receiver, VDA SSL und Wildcard Zertifikate

Citrix SSL 180x180 aWir benutzen für viele Umgebungen Wildcard Zertifikate (*.DOMAENE.LOCAL o.ä.) die wir teilweise als langjährige Zertifikate (http://www.software-virtualisierung.de/entry/erstellung-langjaehriger-zertifikate-zur-nutzung-mit-citrix.html) aus unserer eigenen CA exportieren. Leider hat sich gezeigt, dass der Citrix html 5 Client diese Zertifikate nicht ohne weiteres importieren kann. Diese funktionieren dennoch. Daher hier eine Anleitung, wie die Zertifikate für den VDA und den Desktop Delivery Controller konfiguriert werden. Damit wird die Darstellung der Citrix Inhalte direkt in einem Html 5 fähigen Webbrowser erreicht.

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Altlantis USX im Stretched Cluster

image001Letztes Jahr haben wir die preisgekrönte Lösung der Atlantis Computing Inc. (http://www.atlantiscomputing.com/ ) für Software-Defined Storage (SDS) USX evaluiert (Kurztest Atlantis virtual Appliance USX). Die USX ist eine Speicherlösung, die parallel auf einem Hypervisor mitlauft und eine ähnliche Funktionalität bietet, wie ein externes Storage-System. Zur Erinnerung, mit Mechanismen wie Hyper-Converged werden vorhandene Speicherkapazitäten oder auch lokale Flash SSDs „Veredelt“ und mit Mechanismen wie Datendeduplizierung beispielsweise für virtuelle Server (VMware, XenServer) bereitgestellt. Dadurch wird Festplattenspeicher eingespart und die Umgebung durch mehr IOPS stark beschleunigt. In unserem ersten Artikel haben wir die „Simple Volumes“ betrachtet. Die RAID Konfiguration über mehrere Hypervisor-Knoten wurde nicht betrachtet. Unsere Testsysteme hatten leider „nur“ 32 GB Arbeitsspeicher und noch laufende virtuelle Maschinen. Im Laufe des letzten Jahres haben wir die Lösung mehrfach bei unseren Kunden evaluiert und produktiv mit mehreren Installationen am Laufen. Inzwischen sind wir Partner für die Lösungen von Atlantis Computing inc. Die Erfahrungen bei unseren Kunden sind alle positiv ausgefallen. Somit ist es an der Zeit, dass ein Blog für eine RAID Konfiguration nachgeliefert werden. RAID mit der Atlantis USX bedeutet, dass einer von mehreren Knoten ausfallen darf. Beispielsweise RAID 5 über vier Knoten. Jetzt darf einer der vier Knoten ausfallen ohne die Gesamtumgebung zu beeinträchtigen. Die restlichen drei Knoten können den Ausfall kompensieren.

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Abbildung 1: Atlantis USX RAID 5 Verbund

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Nick-IT ClearType Tools und DesktopRefresh

 image001ClearType ist die Kantenglättung für alle Schriftzeichen unter Windows, mit der die Lesbarkeit von Texten auf dem Bildschirm verbessert wird. Basis dafür ist die Windowsanwendung Cttune.exe. Mit dem Start dieser Anwendung durchläuft der Benutzer einen Workflowprozess, um die Zeichen optimal an seinen Monitor anzupassen. Leider ist aber genau dieser Vorgang manchmal problematisch. Zum einen möchte ich für bestimmte Terminalserver-Benutzer die ClearType Funktionen schon bei der Anmeldung ausschalten. Zum anderen möchte man dem Benutzer vielleicht den Workflow ersparen. Teilweise kann es auch sein, dass der der Benutzer sich durch den Workflow überfordert fühlt. Wir haben daher drei kleine Tools geschrieben, die das Ein- und Ausschalten der ClearType Funktion auf Knopfdruck ermöglichen. Am Ende dieses Artikels findet sich ein Download als ZIP und MSI für die Toolsammlung

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Erstellung langjähriger Zertifikate zur Nutzung mit Citrix

Star 180x180Die gesamte Architektur einer XenDesktop 7.x Umgebung baut auf die Nutzung interner Zertifikate auf. Für die interne Nutzung, zum Beispiel für Verbindungen des StoreFront Servers mit dem Desktop Devlivery Controller möchte man Zertifikate nutzen, die nicht jedes Jahr ausgetauscht werden müssen. Ein Jahr ist die Standardeinstellung der Microsoft CA für Webserver Zertifikate. Zusätzlich soll gezeigt werden, dass auch eine Microsoft CA mit Powershell installiert werden kann. Die Microsoft CA, kann über die Windows Rollen einem jeden Windows Serversystem hinzugefügt werden. Mit der CA können sehr leicht Zertifikate erstellt werden, die zum Beispiel für eine Serverauthentifizierung gültig sind. Neuen Anforderungen entsprechend werden heute in Terminalserverumgebungen fast alle Datenwege verschlüsselt. Also auch die Kommunikation mit der Citrix STA sollte verschlüsselt erfolgen. Nun bietet die Microsoft CA im Standard nur Zertifikate für zwei Jahre an. Es ist jedoch möglich, ein eigenes Template zu erstellen, um langjährige Zertifikate zu generieren. Hier eine Beschreibung, wie das zu erreichen ist. Zuerst die Installation der Microsoft CA mit Powershell. Einige Einstellungen sollten unbedingt genau kontrolliert werden. Diese Konfiguration ist für die Erstellung eines schnellen Zertifikates gut. Das kann auch in einer Testumgebung erfolgen und anschließend werden die Zertifikate für die Produktionsumgebung nur auf den Servern importiert, wo diese benötigt werden. Jedoch sollte so keinesfalls für die Gesamtstruktur eines Unternehmens installiert werden. Eine CA, für E-Mail Verschlüsslung ist sorgfältig zu planen. Das Root Zertifikate der Installation wird automatisch im Active Directory repliziert. Ist also nach einiger Zeit auf allen Domänenmitgliedern verfügbar (Server/Clients). Es ist daher zu empfehlen, die „ValidityPeriod“ der Root kürzer zu halten, falls es einmal zu kritischen Sicherheitsproblemen kommt.

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Übersicht der Neuerungen von App-V 5.0 bis 5.1 über SP1 bis SP3

AppVBalls2 180x180App-V 5 , die überarbeitete Version der Anwendungsvirtualisierung aus Microsofts Desktop Optimization Pack ist inzwischen drei Jahre alt und mit den Verschiedenen Versionen hat sich einiges geändert. Der große Sprung war letztlich die Einführung der Version 5.0, die sich Architektonisch stark von 4.6 unterschieden hat. Beispielsweise sind mit App-V 5 die Paketdateien wieder im Dateisystem des Windows Clients zu finden. Bei App-V 4.6 war es noch ein großer Filecontainer.

Im Folgenden eine Übersicht aller Änderungen und neuen Funktionen, die mit den Verschiedenen Versionen gekommen sind. Entscheidend dabei, es gab immer wieder Einschränkungen mit vorhandenen Paketen nach einem Major-Update. Diese Probleme wurden später alle durch Microsoft Hotfixes beseitigt. Wenn man also Teile der vorhandenen Anwendungen nicht neu paketieren möchte, so sollte man nach einem neuen Release zumindest einige Monate warten.
Erst im August ist App-V 5.1 erschienen. Eine wie ich finde interessante Evolution des Produktes.

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Andreas Nick

Starten einer lokal installieren Anwendung in einer virtuellen App-V Blase

appVBlockedge 180x180App-V 5.x ermöglicht es einer lokal installierten Anwendung auf einem Windows System in eine virtuelle Blase hinein zu starten. Also den Inhalt des Virtuellen Paketes für lokale An-wendung sichtbar zu machen. Das ist nicht nur für Middleware interessant, sondern auch zum Debuggen von App-V Paketen. Hier gibt es mehrere Verfahren.

In diesem Artikel werden die einzelnen Möglichkeiten aufgeführt und mit Beispielen erklärt.

Kontakt

Nick Informationstechnik GmbH
WEB : http://www.nick-it.de
TEL : +49 511 165.810.190
MAIL: info(at)nick-it.de

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