Softwarevirtualisierung mit App V 5 192Unser Buch "Softwarevirtualisierung mit App-V 5"

Das deutsche App-V 5 Buch: 496 Seiten Wissen zu Microsoft App-V 5 (5.1 bis HF6). Ab Windows 7 bis Server 2016 mit Zusatzinhalten zu App-V mit VDI, Terminalservern, XenDesktop und SCCM Mit Fragestellungen zum Contentstore, Skripting, Hochverfügbarkeit usw.

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RES ONE Workspace Core zur Vereinfachung und Optimierung der App-V Integration

RES ONE Workspace ist ein Produkt zur Verwaltung virtueller Desktops für Terminalserver oder für eine VDI Umgebung (auch andere Desktop Systeme werden unterstützt inklusive physikalische wie z.B. FAT Clients - seit Version 10.0.0.0 wird vom Security Modul auch Linux und Mac unterstützt.). Was viele nicht wissen ist, dass es eine kostenlose Core Edition gibt, die Basisfunktionen für Shortcutmanagement in Verbindung mit Microsoft App-V mitbringt. Das besondere hierbei ist, dass mit RES ONE Core genau wie bei einer App-V Serverinfrastruktur festgelegt werden kann, wo welche Shortcuts erzeugt werden. Dabei wird auf dem VDI Desktop eine RES verwaltete Anwendung erzeugt. Eine Synchronisation mit einem App-V Verwaltungsserver erfolgt dabei nicht. Die Bereitstellung für App-V benötigt somit nur eine RES Infrastruktur. Zusätzlich enthält die RES ONE Workspace Core Edition viele Funktionen, um den Desktop für Benutzer einzuschränken und Desktopeinstellungen zu konfigurieren. 

Die RES ONE Workspace Core Edition ist hier zu finden:
https://res.com/products/res-one-workspace-core

Eine App-V Anwendung kann über die Importfunktion in die RES ONE Workspace Konsole importiert werden.
image001
Dazu anschließend eine Freigabe mit App-V Paketen angeben und das Verzeichnis oder ein Paketverzeichnis anwählen. Den Workflow anschließend durchklicken. Es können gleichzeitig mehrere Pakete importiert werden.

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Nach einem Doppelklick auf eine der importierten Anwendungen oder über das Kontextmenü und die Edit Funktion kann die Applikation konfiguriert werden. Zum einen wird das Icon festgelegt. Zum anderen kann mit dem Schalter „Always use latest version of package“ eingestellt werden, dass neue Paketversionen automatisch bereitgestellt werden. Für die eigentliche Bereitstellung sorgt die Funktion „Package delivery mode“, mit der festgelegt wird, ob die Anwendung „per Benutzer“ oder für das ganze System veröffentlicht wird.

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Bei der App-V Bereitstellung muss man wissen, dass der Paketcache (wenn nicht anders konfiguriert) unter „C:\Programdata\Appv“ zu finden ist. Eine globale Bereitstellung des Paketes erzeugt einen globalen Integrationspunkt unter „%ALLUSERSPROFILE%\Microsoft\AppV\Client\Integration\“. Dieser ist für alle Benutzer verfügbar und stellt die App-V Anwendung systemweit bereit. Wenn hingegen für einen Benutzer veröffentlicht wird, erstellt App-V den Integrationspunkt im Benutzerprofil unter „%LOCALAPPDATA%\Microsoft\AppV\Client\Integration\“. Inhalte unter „C:\Programdata\Appv“ werden über Junctions vom Integrationspunkt aus verlinkt. Das schaut dann in etwa so aus:

AppVJunction

Der „Package delivery Mode“ kann für die folgenden Bereitstellungsformen für App-V mit RES ONE konfiguriert werden:

  • None - eine Verknüpfung zur Anwendung ist in der Benutzersitzung verfügbar, aber das Paket wird nicht vom RES Workspace Manager ausgeliefert. Eine Synchronisation kann beispielsweise zuvor über PowerShell erfolgen.
  • Minimal (global) - das Paket ist für alle Benutzer auf dem Rechner verfügbar, aber nur benötigte Teile werden zum Start der Applikation bereitgestellt.
  • Minimal (pro Benutzer) - das Paket ist nur für den Benutzer verfügbar, der die Applikation gestartet hat. Nur benötigten Teile werde zum Starten der Applikation ausgeliefert.
  • Full (global) - das Paket ist für alle Benutzer auf der Maschine verfügbar. Beim ersten Anwendungsstart werden die benötigten Teile zum Starten der Applikation ausgeliefert und sobald die Applikation gestartet wird, wird das vollständige Paket im Hintergrund geladen.
  • Full (pro Benutzer) - das Paket ist nur für den Benutzer verfügbar, der die Anwendung gestartet hat - nur benötigten Teile der Anwendung werden geladen. Sobald die Anwendung gestartet wird, wird das vollständige Paket im Hintergrund geladen

Mit der Veröffentlichung über RES ONE Workspace werden alle Icons aus dem App-V Paket unterdrückt und nur die in der RES ONE Konsole festgelegten Symbole an den entsprechenden Stellen erstellt. Diese werden unter dem Reiter Shortcuts festgelegt.

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Unter Settings ist ein weiteres Feintuning der Bereitstellung möglich. Beispielsweise kann die Erzeugung einer Anwendungsverknüpfung davon abhängig gemacht werden, ob eine bestimmte Datei auf dem Computer vorhanden ist. Im Tab „File Type“ können die Dateiverknüpfungen definiert werden, auf die eine Anwendung reagieren soll.

Wenn getestet werden soll, ohne den Client vollständig zu konfigurieren, kann die Synchronisation mit der RES ONE Datenbank auch manuell durch ausführen der Anwendung pfwsmgr.exe eingeleitet werden. Zuvor muss natürlich der RES ONE Workspace Client installiert werden. Die Anwendung befindet sich dann unter „C:\Program Files (x86)\RES Software\Workspace Manager\


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Anschließend werden die Anwendungsverknüpfungen erstellt und ggf. Desktopeinstellungen wie das Hintergrundbild für die Sitzung vorgenommen.
Alle App-V Anwendungen sind „Managed“ und werden mit „%respfdir%\pwrgate.exe“ aufgerufen. Hier wird auch, wenn notwendig eine Synchronisation der Anwendung mit dem Content Store durchgeführt. Das funktioniert hervorragend und sehr schnell in VDI Umgebungen.

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Für Session Hosts (nicht VDI Desktops) war es mit dieser Version notwendig, die Anwendungen zuvor zu synchronisieren. Also beispielsweise mit „Add-AppvClientPackage \\server\share\*.appv | publish-AppvClientPackage -Global“. Es kann sein, dass mir hier eine Einstellung fehlt oder eine Berechtigung, damit „pwrgate“ auch dort diese Aufgabe übernimmt.

Was fehlt:

In der Core Edition funktioniert das Profilmanagement leider nicht auf Anwendungsebene. Mit RES ONE Workspace Core Edition nur ein globales Profil Management betrieben werden. In der Console kann das unter "Composition\User Settings"  konfiguriert werden. Die Einschränkung in der Core Edition basiert darauf, dass die Einstellungen nur global vorgenommen werden können, nicht aber auf Anwendungsebene. Das heißt, dass die Profildaten komplett während des Logons geladen werden. Bei der kostenpflichtigen Variante kann auf Anwendungsebene konfiguriert und somit der Anmeldeprozess beschleunigt werden. Gerade in Verbindung mit App-V ist ein Profil Management auf Anwendungsebene sehr sinnvoll.

Fazit:

Mit RES ONE Workspace Core, der kostenlosen Variante von RES ONE Workspace werden viele Aufgaben im Umgang mit App-V erleichtert und auch das ganze Desktop Design für VDI Umgebungen optimiert. Ich persönlich würde einen Test der Lösung für viele Umgebungen empfehlen, bevor man sich für eine Microsoft App-V Serverinfrastruktur entscheidet.

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