Softwarevirtualisierung mit App V 5 192Unser Buch "Softwarevirtualisierung mit App-V 5"

Das deutsche App-V 5 Buch: 496 Seiten Wissen zu Microsoft App-V 5 (5.1 bis HF6). Ab Windows 7 bis Server 2016 mit Zusatzinhalten zu App-V mit VDI, Terminalservern, XenDesktop und SCCM Mit Fragestellungen zum Contentstore, Skripting, Hochverfügbarkeit usw.

Microsoft Application-Virtualization (App-V)

Die Applikationsvirtualisierungslösung SoftGrid wurde ursprünglich von der Firma Softricity entwickelt. 2006 wurde das Unternehmen von Microsoft aufgekauft und SoftGrid in Application Virtualization (App-V) umbenannt. Die Idee, die die Entwickler von SoftGrid hatten, war, dass es möglich sein sollte, Anwendungen auf einem PC nutzen zu können, ohne diese vorher installieren zu müssen.

 Funktionsweise

Mit App-V ist es möglich Anwendungen in virtuelle Container zu verpacken, um diese dann isoliert von anderen Applikationen und dem Betriebssystem in einer gekapselten virtuellen Umgebung auszuführen. Diese virtuellen Anwendungspakete enthalten sämtliche Dateien sowie Konfigurationsinformationen (Registryeinträge, .dll und .ini - Dateien) die zur Ausführung der Anwendung nötig sind (Abb. 1). Dadurch ist sichergestellt, dass keine Dateien des Betriebssystems oder anderer Anwendungen verändert werden. Diese Isolation macht es auch möglich zwei verschiedene Versionen einer Anwendung parallel auszuführen, ohne dass Konflikte entstehen.

Abb. 1: Virtuelle Umgebung der Anwendung

Die virtualisierten Anwendungen können auf verschiedene Weise den Anwendern zur Verfügung gestellt werden. Zum Einen besteht die Möglichkeit, die virtuellen Anwendungspakete über entsprechende Softwareverteilungsmethoden als MSI Paket zu verteilen, zum Anderen ist es möglich, über einen Management- und Publishingserver die Anwendungen flexibel den entsprechenden Benutzern und Benutzergruppen über das Active Directory zuzuweisen. Dabei wird die virtuelle Anwendung erst beim ersten Programmstart auf das Clientgerät des Anwenders übertragen und für die nächste Verwendung zwischengespeichert. Dies spart Bandbreite und Speicherplatz auf den Clientgeräten.

Des Weiteren ist auch eine Verteilung von App-V Paketen über den System Center Configuration Manager möglich. Der SCCM 2012 SP1 bietet eine integrierte Unterstützung von App-V 4.6 SP1 und neuer, bis App-V 5.0. Dadurch ergeben sich umfassende Verteilungs- und Updatemechanismen für virtuelle Applikationen zur Bereitstellung in großen Umgebungen ohne die Notwendigkeit einer kompletten App-V Infrastruktur.

 

 

AppV 5 Dateiformat
Feste GUID aus einem String generieren

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